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Agrochemikalien: 500 Millionen Bienen in nur 3 Monaten getötet

In Rio Grande do Sul starben laut einem Bericht etwa 80% der Bienen auf Grund der Agrochemikalie Fipronil, das im Sojaanbau verwendet wird.

Auch in Australien bestätigte ein Labor einem australischen Imker, dass seine Bienen an einer Fipronil-Vergiftung gestorben waren. Es war nicht das erste Mal, denn schon vorher starben etwa 120 Bienenstöcke durch das selbe Insektizid. 

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Netzfrauen.de; 30. Mai 2019

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Roboter gegen das Bienensterben

Ein europäisches Forschungsprojekt mit Beteiligung der ETH Lausanne will den von Pestiziden geplagten Bienen helfen. Roboter sollen im Bienenstock nach dem Rechten sehen.

Der Roboter leitet mit Wärme und Vibrationen die Bienen im Staate dank meteorologischen Informationen aus dem Internet.

Zebrafische leben in Flüssen, Honigbienen an Land. Ihre Ökosysteme sind also komplett voneinander getrennt. Kaum vorstellbar, dass sie sich jemals direkt begegnen. Im Labor geht so etwas aber schon, wie ein wissenschaftliches Experiment zeigte. Dabei wurden die beiden schwarmintelligenten Tierarten dazu gebracht, miteinander zu kommunizieren. Und zwar über die fast 700 Kilometer Entfernung zwischen den Städten Graz und Lausanne hinweg. Mehr …

luzernerzeitung; 5. Mai 2019

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Nach Volksbegehren“Rettet die Bienen“ wird in Bayern Gesetz

Der Siegeszug der Bienenschützer in Bayern geht weiter. Nach dem erfolgreichen Volksbegehren wird der Text des Referendums jetzt unverändert zum Gesetz.

Die im Freistaat regierenden Parteien CSU und Freie Wähler verzichteten auf einen eigenen Gesetzentwurf, deshalb wird das bayerische Volksbegehren Artenschutz unter dem Motto „Rettet die Bienen“ jetzt Gesetz.

„Wir nehmen den Text des Volksbegehrens eins zu eins an“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Allerdings hätten auch die Initiatoren des Volksbegehrens eingeräumt, dass einige fachliche Fragen ihres Gesetzentwurfs nachgebessert werden könnten. Dies sei rechtlich möglich und werde erfolgen.

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spiegel.de; 3. April 2019

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So geht es den Bündner Bienen nach dem Winter

Mit dem Frühlingsbeginn stellt sich für die Imkerinnen und Imker die Frage: Haben meine Völker den Winter überlebt oder nicht? In diesen Tagen werden die Bienenvölker kontrolliert und gesamtschweizerische Zahlen zusammengetragen. Von einem markanten Bienensterben ist in Graubünden trotz des harten Winters nicht auszugehen. Mehr …

Südostschweiz.ch; 25. März 2019

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Glyphosat-Prozess gegen Monsanto beginnt turbulent

  • Aufregung zum Prozessauftakt: Beim grossen US-Rechtsstreit um mögliche Krebsgefahren glyphosathaltiger Produkte der Bayer-Tochter Monsanto ging es gleich am ersten Verhandlungstag richtig zur Sache.
  • Der zuständige Bundesrichter Vince Chhabria drohte der Klägerseite wegen angeblicher Verstösse gegen die Prozessordnung mit Sanktionen. Kläger Edwin Hardeman macht den Unkrautvernichter Roundup für seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs verantwortlich und wirft Monsanto vor, die Risiken bewusst verschwiegen zu haben. Mehr

nau.ch; 26. Februar 2019

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Baden-Württemberg: bald werden Unterschriften für Bienen gesammelt

Bayern hat vorgelegt beim Bienenschutz. Doch auch am Kaiserstuhl sieht man aktuell, wie wichtig Bienenschutz auch im Südwesten ist. Und auch Gartenbesitzer können helfen.

Ziel erreicht, meldete vor kurzem die Initiative „Rettet die Bienen“ in Bayern. Jetzt wollen die Baden-Württemberger nachziehen, auch ein Volksbegehren für Maßnahmen gegen das Artensterben starten. Was auf dem Spiel steht, lässt sich am Kaiserstuhl verfolgen. Hier herrscht durch die klimatischen Bedingungen noch eine außergewöhnlich reiche Artenvielfalt. Hier ermöglicht zudem die ungewöhnliche Sammlung eines großen Enthusiasten einen in dieser Form einzigartigen Blick bald 100 Jahre zurück. Mehr

Badische Zeitung; 26. Februar 2019

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Jeder Fünfte unterschreibt Volksbegehren zur Artenvielfalt

  • Das Volksbegehren Artenvielfalt mobilisierte die Münchner.
  • 1000 Ehrenamtliche unterstützten die Initiatoren dabei, den Andrang zu bewältigen.
  • Vom 31. Januar bis zum 13. Februar konnten die Menschen bayernweit das Volksbegehren unter dem Motto „Rettet die Bienen“ unterschreiben.

Am vergangenen Freitagnachmittag lehnte Sigrid Preuss am Fischbrunnen am Marienplatz. Soeben war sie mit etwa 200anderen Teilnehmern durch die Innenstadt marschiert, um auf das Insektensterben aufmerksam zu machen. In den Händen hielt die 67-jährige Münchnerin noch ihr Protestschild. Darauf zu sehen, na klar: eine Wildbiene. Dazu die Unterzeile: „Ich bin bedroht!“ Auf die Frage, warum sie denn noch demonstriere, wo doch schon klar sei, dass das Artenschutz-Volksbegehren die Hürde von zehn Prozent der Wahlberechtigten nehmen werde, antwortete Preuss: Damit es in München nicht nur auf zehn, sondern auf 20 Prozent Zustimmung komme. Der Einsatz hat sich gelohnt. In der Landeshauptstadt haben am Ende 20,5 Prozent der Bürger das Begehren unterschrieben. Erfahren Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2019

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Bienen brauchen Wasser

Um den Bienen eine zusätzliche Nahrungsquelle zu bieten, werden Futterstationen für Bienen und Schmetterlinge angeboten. Was gut gemeint ist, kann fatale Folgen für die Insekten haben, die man eigentlich schützen will.
Überall ist vom Bienensterben die Rede, und die Menschen wollen helfen. Im Handel, vor allem auch online, werden deshalb sogenannte Schmetterlings- und Bienenfutterstationen oder Tränken angeboten. Die kleinen Töpfchen und Schwämme können oder sollen mit Zuckerwasser behandelt und gefüllt werden, um so den Schmetterlingen und Bienen eine zusätzliche Futterquelle im Garten zu bieten. Mehr
inFranken.de: 9. August 2018
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Bayer geht gegen Urteil zu Insektenmitteln vor

Der Chemiekonzern Bayer legt nach seiner Niederlage im Streit um EU-Verbote von bienenschädlichen Insektenmittel Berufung gegen das Urteil ein. Das Unternehmen wolle einige allgemeine Interpretationen des EU-Gerichts zum Pflanzenschutzgesetz überprüfen lassen, hieß es in einer Mitteilung. Die Gerichtsentscheidung über die Insektizide „könnte über den konkreten Fall hinaus weitreichende Konsequenzen für die Rechtssicherheit in der Europäischen Union (EU) erteilter Wirkstoffzulassungen haben“, teilte Bayer am Freitag zur Begründung mit. Mehr

zeit; 28. Juli 2018

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Ermittlungen wegen Glyphosat im Honig

Lyon. Nach einer Anzeige französischer Imker gegen Bayer wegen Glyphosat-Rückständen in Honig hat die Justiz vorläufige Ermittlungen eingeleitet. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Lyon lautet auf »Vertrieb schädlicher Substanzen«, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch erfuhr. Allerdings richten sich die Ermittlungen demnach nicht unmittelbar gegen den deutschen Chemiekonzern. Ein Imker-Verband aus dem Verwaltungsbezirk Aisne im Nordosten Frankreichs hatte Anzeige gegen Bayer erstattet, da der Honig wegen Glyphosat-Spuren unverkäuflich sei.

AFP/nd; 5. Juli 2018