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Kampf gegen die Bienen-Killer

Eigentlich sehen sie aus wie harmlose, braunrote Punkte. Doch die winzigen Spinnentiere mit dem wissenschaftlichen Namen Varroa destructor haben es in sich. Vor allem die Weibchen. Denn sie sind es, die auf den Bienen sitzen und das Bienenblut, die Hämolymphe, saugen. Wechseln tun die ursprünglich aus Asien stammenden Parasiten ihren wehrlosen und summenden Wirt nur, wenn sie ein besseres «Transportvehikel» im Bienenstock finden. Mehr …

tagesanzeiger; 13. Mai 2018

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Was Manager von Bienen lernen können

Das Gehirn einer Biene ist nicht größer als ein Sandkorn. Und trotzdem schafft sie außergewöhnliche Sachen. Jedes Jahr zum Beispiel finden Bienen den perfekten Platz für ihre Honigwaben. Einen Ort, der gut belüftet ist – und trotzdem geschützt in kalten Nächten. Einen Ort, der nicht weit weg von einer Wasserstelle liegt – aber dennoch nah an Pflanzen, um den Blütenstaub zu sammeln. mehr …

Und leider, sagt er, habe die Menschheit oft genug gezeigt, dass sie ziemlich gut darin ist, geniale Erfindungen so einzusetzen, dass sie sich selbst schadet. „Einen Krieg zu führen, auf so etwas kommt ein Bienenschwarm gar nicht.“

Wirtschaftswoche; 10. März 2018

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Pestizid aus Disteln

So könnte eine unbeliebte Pflanze Glyphosat ersetzen.

Eine italienische Firma hat ein Pestizid entwickelt, das die Landwirtschaft nachhaltig verändern könnte: Das neue Pflanzenschutzmittel wird aus Disteln gewonnen. Setzt sich die Idee durch, wäre das eine Kampfansage an Glyphosat-Hersteller Monsanto.

Disteln sind bei (Hobby-)Gärtnern und Landwirten eigentlich eher unbeliebt und gelten oft als Unkraut. Doch genau für jene Gärtner und Landwirte könnten sie bald zur Alternative zu giftigen Pflanzenschutzmitteln werden. Lesen Sie mehr …

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Lidl startet bundesweites Bienenschutzprogramm

Am Logistikzentrum in Speyer hat Lidl Deutschland heute das Projekt „Lidl-Lebensräume“ für mehr Bienenwohl und Schutz der Artenvielfalt vorgestellt. Auftakt war der Spatenstich für eine 3.000 Quadratmeter große Blühwiese und der Aufbau eines XXL-Insektenhotels gemeinsam mit der Landesanstalt für Bienenkunde und dem Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie an der Universität Hohenheim.  mehr

presseportal, 8.1.2018

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Es trifft nicht nur die Bienen

Erstmals belegt eine wissenschaftliche Untersuchung, dass die Zahl der Insekten in weiten Teilen Deutschlands drastisch zurückgegangen ist. Aber niemand weiss, warum.

Bislang war es nicht viel mehr als ein ungutes Gefühl, das allerdings immer mehr Menschen beschlich. Gab es früher nicht weitaus mehr Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Käfer und Mücken? Sterben in Deutschland etwa nicht nur die Bienen, sondern ist alles viel schlimmer? Gibt es ein allgemeines Insektensterben?

Eine Studie, die holländische, deutsche und britische Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift «PLOS One» veröffentlicht haben, belegt nun erstmals, dass die Wahrnehmung, dass sich etwas verändert hat in der Welt der Insekten, richtig ist: In weiten Teilen Deutschlands hat die Zahl der fliegenden Insekten tatsächlich dramatisch abgenommen. Zu diesem Schluss kommen die Studienautoren, nachdem sie den Inhalt von Insektenfallen gründlich analysiert haben. Mehr

Die Leserreaktionen sind sehr zu empfehlen!

Tagesanzeiger; 18. Oktober 2017

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Für Babys ist Honig gefährlich

Honig ist zwar gesund und heilsam, für Babys aber tabu. Denn bei der Verarbeitung von Honig können Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum in den Honig gelangen. „Für Kinder im ersten Lebensjahr ist dieser Erreger sehr gefährlich“, betont Diplom-Ökotropologin Renate Frank aus Roseburg in Schleswig-Holstein im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. mehr

presseportal.de; 12.10.2017