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Kampf gegen die Bienen-Killer

Eigentlich sehen sie aus wie harmlose, braunrote Punkte. Doch die winzigen Spinnentiere mit dem wissenschaftlichen Namen Varroa destructor haben es in sich. Vor allem die Weibchen. Denn sie sind es, die auf den Bienen sitzen und das Bienenblut, die Hämolymphe, saugen. Wechseln tun die ursprünglich aus Asien stammenden Parasiten ihren wehrlosen und summenden Wirt nur, wenn sie ein besseres «Transportvehikel» im Bienenstock finden. Mehr …

tagesanzeiger; 13. Mai 2018

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Bienen schwitzen sich gesund

Monokulturen und Insektizide machen den Bienen das Leben schwer. Zudem tötet die Varroamilbe viele Völker. Von Ingenieur Richard Rossa erfuhren Imker, wie man das Bienensterben mit Wärme verhindert.

«So riecht die Königin. Ein Geruch, den man sich merken muss», sagt Richard Rossa. «Während der dreistündigen Wärmebehandlung hat sie Hormone ausgeschüttet und riecht noch intensiver», erklärt der Bienensauna-Erfinder und Imker anlässlich einer Infoveranstaltung bei den Bienenstöcken von Christoph Surbeck in Weerswilen. Rossa nimmt eine Handvoll Bienen aus einem Stock heraus und demonstriert, dass sich die Tiere nach der Behandlung friedlich verhalten und sie nur ein Ziel haben: Sie wollen zur Königin. Der Bienenfachmann entfernt die Sauna mit ihren Hitzeplatten und Ventilatoren und zeigt mit dem Finger einige abgestorbene Varroamilben.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Viele Imker stehen der Bienensauna immer noch kritisch gegenüber und bevorzugen die bisherige Methode. Bienensauna-Erfinder Richard Rossa ist aber überzeugt von den drei wichtigsten Vorteilen seiner Entwicklung: Die Varroamilbe wird vernichtet, die Bienen können sich richtig erholen und der Infektionskreislauf wird unterbrochen.

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thurgauerzeitung; 30. Juli 2017

Links:

bienensauna.de

Live-Vorführungen

SA 05. August,
ab 15 Uhr
8933 Maschwanden
SA 19. August,
ab 13 Uhr
2416 Les Brenets
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Neue Hoffnung im Kampf gegen Bienen-Schädlinge

Die Varroa-Milbe ist der grösste natürliche Feind der Bienen. Imker im Bezirk stützten sich bei deren Bekämpfung auf Wärme – auf Hyperthermie.

Der Richterswiler Paul Mikula bezeichnet sich selbst als Jung-Imker, obwohl er mit der Bienenzucht bereits grosse Erfahrungen gesammelt hat. «Von vier Völkern besitze ich nur noch zwei», sagt er. Wie es zur Dezimierung kam, tönt dramatisch und spannend zugleich. An die Eckdaten kann er sich noch genau erinnern: Am 13. Juni letzten Jahres bekam er seinen ersten Bienenschwarm, den die Feuerwehr Zürich eingefangen hatte. Erfahren Sie mehr

Zürichseezeitung; 18. April 2017