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Neue Hoffnung im Kampf gegen Bienen-Schädlinge

Die Varroa-Milbe ist der grösste natürliche Feind der Bienen. Imker im Bezirk stützten sich bei deren Bekämpfung auf Wärme – auf Hyperthermie.

Der Richterswiler Paul Mikula bezeichnet sich selbst als Jung-Imker, obwohl er mit der Bienenzucht bereits grosse Erfahrungen gesammelt hat. «Von vier Völkern besitze ich nur noch zwei», sagt er. Wie es zur Dezimierung kam, tönt dramatisch und spannend zugleich. An die Eckdaten kann er sich noch genau erinnern: Am 13. Juni letzten Jahres bekam er seinen ersten Bienenschwarm, den die Feuerwehr Zürich eingefangen hatte. Erfahren Sie mehr

Zürichseezeitung; 18. April 2017

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Öko-Test warnt vor Glyphosat und Gentechnik

Öko-Test hat Honig getestet, und das Ergebnis zeigt: Sowohl Bio-Honig als auch konventionell hergestellter kann mit Glyphosat und Gentechnik belastet sein. Immerhin acht von 20 Marken sind empfehlenswert.

Honig ist ein seit Jahrtausenden bekanntes Süßungsmittel. Weil es ein natürliches Produkt ist und die Bienen sich bei ihrer Blumenwahl nicht lenken lassen, gibt es aber immer wieder Probleme mit Rückständen von Pestiziden und Rückständen von gentechnisch veränderten Pollen im Honig. Lesen sie mehr:

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Erfinder der „Bienensauna“ erhält Innovationspreis

Mit einer Art „Bienensauna“ wollen Imker künftig die Varroa-Milbe bekämpfen. Der Schädling ist einer der Hauptverursacher des Bienensterbens. Der Erfinder der Methode, Richard Rossa, wird heute in Muhr am See (Landkreis Weißenburg-Gunzhausen) mit dem Innovationspreis der Aktion „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Die „Bienensauna“ erwärme den Bienenstock, da die Varroa-Milbe ab einer Temperatur von 37 Grad Celsius sterbe, erklärt Rossa seine Erfindung. Die Bienen werden bei der Behandlung nicht geschädigt – stattdessen entspannen sie sich und sammeln Kraft. „Die Behandlung ist wie ein Reset, eine richtige Verschnaufpause“, sagt Rossa. Bisher konnte er die „Bienensauna“ 400 Mal verkaufen.
Quelle: www.wetter.de; 24. September 2016

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Chemiekeule für gelbe Rapsfelder

Die Landwirte müssen in dieser Saison ihre Rapsfelder häufiger mit Pflanzenschutzmitteln spritzen. Für den Betrieb ist dies zeit-, vor allem aber kostenaufwendig. Aber selbst Umweltschützer und Imker begrüßen dies. Wie kommt das?

rapsfeldHALLE (SAALE). Strahlend gelbe Rapsfelder soweit das Auge reicht. Die Ölpflanze ist für die Landwirte wirtschaftlich attraktiv und wird daher auf 180.000 Hektar in Sachsen-Anhalt angebaut. Doch Schädlinge bereiten den Bauern in diesem Jahr große Probleme. Vor allem Rapserdflöhe bedrohen die Ernte, die Landwirte greifen daher deutlich öfter zur chemischen Keule. Mehr …

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 15. Mai 2015

 

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Imker fürchten sich vor dem kleinen Beutenkäfer

Die heimischen Bienenvölker kommen nicht zur Ruhe. Neuerdings droht ihnen aus Süditalien Ungemach – in Form des kleinen und gefürchteten Beutenkäfers.

imkerEr ist nur gerade 5 bis 7 Millimeter gross, aber verbreitet Angst und Schrecken – jedenfalls bei den Imkern: Der kleine Beutenkäfer (Aethina tumida). Der Winzling ist auf dem Vormarsch und hinterlässt in Bienenvölkern Tod und Verderben. «Bei einem Befall hat der Imker keine Chance. Er muss all seine Bienenvölker töten», sagt Imker Werner Schläfli von der Berner Schwarmsammelstelle für Bienen. Um sicher zu gehen, dass man alle Schädlinge erwische, müsse man sogar die Bienenkästen verbrennen. «Zudem stikt der Honig bestialisch nach Gülle», so Schläfli. Falls es ihn erwischen würde, überlege er sich, mit dem Imkern aufzuhören. Mehr …

Quelle: 20 minuten, 04. Mai 2015

 

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Kleiner Beutenkäfer Verdacht auf Bienenschädling im Kanton Uri

In einem Imkereibetrieb im Kanton Uri wurden am 28. März vermutlich Larven des «Kleinen Beutenkäfers» entdeckt. Nun macht das Veterinäramt einen Aufruf an alle Imker.

beutenkaefer-uriBild: Weisse Larven und tote Bienen bei Befall mit dem «Kleinen Beutenkäfer». Foto: Vik Gisler

«Es ist das erste Mal, dass der Verdacht dieses gefährlichen Bienenschädlings nördlich der Alpen und in der Schweiz ausgesprochen wurde», schreibt das Laboratorium der Urkantone in einer Medienmitteilung.

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Quelle: urner wochenblatt, 30. März 2015