erstellt am

Kanton St.Gallen verschärft Kontrolle von Bienen-Importen

Im Kanton St.Gallen werden unbewilligte Importe von Kunstschwärmen neu rigoros geahndet. «Der Importeur muss mit Auflagen und Verwaltungskosten rechnen», schreibt das St.Galler Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen (AVSV). Gewarnt wird zudem vor dem Schmuggel von Bienenköniginnen in die Schweiz, sogenannten «Hosensack-Importen». Mehr

mellifera.ch; 27. Januar 2017

erstellt am

Imker kippen tote Bienen vor Firmensitz von Bayer

Brandenburger Bauern und Imker haben am Mittwoch vor dem Berliner Sitz des Chemiekonzerns Bayer gegen die Fusion mit dem Saatguthersteller Monsanto demonstriert. Dabei wurden Tausende tote Bienen aus Eimern auf den Bürgersteig gekippt. Mit der Aktion wollten Imker auf das verheerende Bienensterben aufmerksam machen, das nach ihrer Auffassung durch den großflächigen Einsatz von Pestiziden verursacht wird. Landwirte kritisierten eine zunehmende Marktkonzentration auf dem Agrarsektor. Die Veranstalter sprachen von rund 50 Teilnehmern. Erfahren Sie mehr.

märkischeonlinezeitung; 18. Januar 2017

erstellt am

Blühstreifen für die Bienen

Zwei Jahre nach der Gutheissung des Nationalen Massnahmenplans für die Gesundheit der Bienen, werden Blühstreifen als Sofort-Massnahmen gefördert. Zudem laufen verschiedene wissenschaftliche Projekte und Initiativen, um die Bienengesundheit nachhaltig zu verbessern und die Bestäubungsleistung zu sichern. Mehr …

Naturschutz.ch; 2. Dezember 2016

erstellt am

UN-Gipfel gegen Artenverlust

UN-Gipfel will Artenverlust bekämpfen

Der Artenschwund weltweit ist dramatisch – und oft vom Menschen verursacht. Der UN-Artenschutzgipfel sucht Rezepte für eine Trendwende. Umweltschützer fordern weniger Pestizide und Gentechnik.

Bienen spielen im Öko-System weltweit eine wichtige Rolle

Ohne die Bienen kann die ganze Nahrungskette der Menschen aus den Fugen geraten. 75 Prozent der Nahrungspflanzen und 90 Prozent der wildwachsenden Blütenpflanzen werden nach Auskunft des Weltrats für Biodiversität von Tieren bestäubt. In einigen Regionen seien jedoch mehr als 40 Prozent der Bienen- oder Schmetterlingsarten gefährdet.  „Bestäubung ist unverzichtbar für das Funktionieren von Ökosystemen und zur Produktion von Lebensmitteln in allen Erdteilen“, sagt Günter Mitlacher von der Umweltstiftung WWF. Doch die Bienenzahl verringere sich vielerorts dramatisch, gerade durch den Pestizideinsatz. Daher will Mitlacher beim UN-Artenschutzgipfel im mexikanischen Cancún unter anderem für einen globalen Bienen-Schutzplan kämpfen. Dort geht es aber um viel mehr.

mehr dazu bei wetter.de

erstellt am

Bienen-Gesundheit auf Kurs?

Grösseres Nahrungsangebot, schärfere Vorschriften für Pflanzenschutzmittel, Überwachung der Population: Die vor zwei Jahren verabschiedeten Sofortmassnahmen für die Gesundheit der Bienen fruchten. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Bundesrats.

Die hohen Winterverluste, auch Bienensterben genannt, waren der Auslöser für den Entscheid des Bundesrats, im Jahr 2014 gezielt Massnahmen zur Förderung der Bienengesundheit zu ergreifen. Eine Umfrage bei mehr als 1000 Imkern hatte gezeigt, dass die Verluste über den als normal geltenden 10 Prozent liegen. Lesen Sie mehr.

Schweizerbauer.ch; 3. Dezember 2016

Leider immer noch kein absolutes Verbot der Neonicotinoide! Die überkommenen und z.T. schädlichen Produktionsverfahren der Bauern werden auch weiterhin in jeder erdenklichen Form  geschützt! Der Bundesrat übt sich wie so oft einmal mehr im Schönreden der Probleme! Die Bienenwelt ist noch längst nicht in Ordnung, Herr JSA.

erstellt am

Imker fordern Verbot von für Bienen tödliche Pflanzenschutzmitteln

Die Schweizer Imker fordern ein Verbot von drei für Bienen besonders giftigen Pflanzenschutzmitteln. Diese Neonikotinoide seien bereits heute nur beschränkt zugelassen, schreibt ihr Dachverband. Zum Wohle von Bienen, Umwelt und Landwirtschaft brauche es ein Verbot.

Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin heissen die drei Mittel, für die der Verband apisuisse ein Totalverbot verlangt. Erfahren Sie mehr.

bz Basel, 21. November 2016

erstellt am

Einsatz von Insektengift sinkt kaum

Neonikotinoide schaden Bienen. Grüne kritisieren die Bundesregierung

Berlin. Die Menge der in Deutschland eingesetzten Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide ist trotz Teilverboten kaum zurückgegangen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Demnach wurden im Jahr 2013 in Deutschland 200 Tonnen der Gifte abgesetzt, 2014 sogar 207 und im vergangenen Jahr 203 Tonnen. Studien belegen die schädliche Wirkung der Neonikotinoide auf Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere.

erfahren Sie mehr …

hamburger abendblatt: 4.10.2016

erstellt am

Jetzt Dauerregelung zum Schutz vor neonikotinoidhaltigem Staub

Endlich ist die BRD soweit:

Der Handel und die Aussaat von Wintergetreidesaatgut, das mit den neonikotinoiden Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam behandelt wurde, ist in Deutschland ausnahmslos verboten.  lesen Sie mehr … 

Unser Bundesrat, der sonst alle EU-konformen Regelungen – oft in vorauseilendem Gehorsam, wider besseren Wissens übernimmt – bleibt in der Frage des Verbots der neonikotinoiden Wirkstoffen vage bis ablehnend. Man darf gespannt sein, wie er auf die Reaktionen der Medien und umweltbewussten Leser dieser Information reagieren wird. Nicht die üblich hilflose Bestätigung über die Kenntnisnahme sondern vielmehr die Entscheidungsfähigkeit unseres amtsmüden Wirtschaftsministers ist wieder einmal gefragt.

erstellt am

Lebensmittelversorgung bedroht durch Bienensterben

Klage in Kanada eingereicht

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie wichtig die Honigbienen für das Gleichgewicht in der Natur, aber auch für uns Menschen sind. Mindestens 80% unserer Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt. In den USA will man nicht mehr hinnehmen, dass die Konzerne weiterhin mit ihren Pestiziden Bienen vernichten. Das weltweite Bienensterben hat bereits verheerende Auswirkungen. mehr …

netzfrauen; 11. Juli 2016