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Bayer beugt sich: Neonicotinoide

Bayer CropScience ist als Teil der Bayer AG einer der weltweit größten Agrochemie-Konzerne. Vor Kurzem hat der Konzern einer Vereinbarung zugestimmt, 75.000 US-Dollar zu zahlen und seine Werbepraktiken zu ändern. Auslöser waren falsche werbliche Behauptungen, bei denen potenzielle Risiken beworbener Pestizide gegenüber Bienen und der Umwelt falsch dargestellt wurden, so die Generalstaatsanwältin Maura Healey des US-Bundesstaates Massachusetts.

Die Zusicherung der Beendigung der bisherigen Geschäftspraktiken ist vermutlich das erste Mal, dass ein großer Pestizid-Hersteller einem Gerichtsbeschluss zugestimmt hat, bei dem es um Falschwerbung hinsichtlich der Risiken geht, die durch Neonicotinoide gegenüber Honigbienen, anderen Bestäubern und Tieren sowie der Umwelt verursacht werden. Lesen Sie mehr

BIENEN-NACHRICHTEN.DE; 27. Dezember 2016

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Imker kippen tote Bienen vor Firmensitz von Bayer

Brandenburger Bauern und Imker haben am Mittwoch vor dem Berliner Sitz des Chemiekonzerns Bayer gegen die Fusion mit dem Saatguthersteller Monsanto demonstriert. Dabei wurden Tausende tote Bienen aus Eimern auf den Bürgersteig gekippt. Mit der Aktion wollten Imker auf das verheerende Bienensterben aufmerksam machen, das nach ihrer Auffassung durch den großflächigen Einsatz von Pestiziden verursacht wird. Landwirte kritisierten eine zunehmende Marktkonzentration auf dem Agrarsektor. Die Veranstalter sprachen von rund 50 Teilnehmern. Erfahren Sie mehr.

märkischeonlinezeitung; 18. Januar 2017

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Imker fordern Verbot von für Bienen tödliche Pflanzenschutzmitteln

Die Schweizer Imker fordern ein Verbot von drei für Bienen besonders giftigen Pflanzenschutzmitteln. Diese Neonikotinoide seien bereits heute nur beschränkt zugelassen, schreibt ihr Dachverband. Zum Wohle von Bienen, Umwelt und Landwirtschaft brauche es ein Verbot.

Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin heissen die drei Mittel, für die der Verband apisuisse ein Totalverbot verlangt. Erfahren Sie mehr.

bz Basel, 21. November 2016

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Drastischer Rückgang bei Wildbienen und anderen Insekten

Die extremen Rückgänge bei Insekten, insbesondere bei Wildbienen, wollten Wissenschaftler bei einer gemeinsamen Biologen-Fachtagung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim nicht mehr hinnehmen. In einer Resolution stellen sie deutliche Forderungen an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, um den dramatischen Schwund zu stoppen. Mehr …

taspo.de; 10. November 2016

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Öko-Test warnt vor Glyphosat und Gentechnik

Öko-Test hat Honig getestet, und das Ergebnis zeigt: Sowohl Bio-Honig als auch konventionell hergestellter kann mit Glyphosat und Gentechnik belastet sein. Immerhin acht von 20 Marken sind empfehlenswert.

Honig ist ein seit Jahrtausenden bekanntes Süßungsmittel. Weil es ein natürliches Produkt ist und die Bienen sich bei ihrer Blumenwahl nicht lenken lassen, gibt es aber immer wieder Probleme mit Rückständen von Pestiziden und Rückständen von gentechnisch veränderten Pollen im Honig. Lesen sie mehr:

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Einsatz von Insektengift sinkt kaum

Neonikotinoide schaden Bienen. Grüne kritisieren die Bundesregierung

Berlin. Die Menge der in Deutschland eingesetzten Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide ist trotz Teilverboten kaum zurückgegangen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Demnach wurden im Jahr 2013 in Deutschland 200 Tonnen der Gifte abgesetzt, 2014 sogar 207 und im vergangenen Jahr 203 Tonnen. Studien belegen die schädliche Wirkung der Neonikotinoide auf Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere.

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hamburger abendblatt: 4.10.2016

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Einsatz von Insektizid tötet Millionen Bienen

Im US-Bundesstaat South Carolina ist ein Insektizid gegen Stechmücken versprüht worden, die das Zika-Virus übertragen. Betroffen sind aber auch die Bienen.

Nach dem Einsatz eines Insektizids sind in den USA mehrere Millionen Bienen gestorben. Das Mittel war bereits am Sonntag vergangener Woche im US-Bundesstaat South Carolina versprüht worden, um Stechmücken zu töten, die das Zika-Virus übertragen können. Nach dem Einsatz hätten mehrere Imker in der Region von verendeten Bienenstämmen berichtet, sagte der Verwaltungschef des Dorchester Countys.

Allein eine Imkerei in der Stadt Summerville hat 2,5 Millionen Bienen verloren, berichtet der Fernsehsender WCSC. Die Inhaberin schrieb auf ihrer Facebook-Seite, der Insektizid-Einsatz habe ihren Familienbetrieb zerstört. lesen Sie mehr …

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Jetzt Dauerregelung zum Schutz vor neonikotinoidhaltigem Staub

Endlich ist die BRD soweit:

Der Handel und die Aussaat von Wintergetreidesaatgut, das mit den neonikotinoiden Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam behandelt wurde, ist in Deutschland ausnahmslos verboten.  lesen Sie mehr … 

Unser Bundesrat, der sonst alle EU-konformen Regelungen – oft in vorauseilendem Gehorsam, wider besseren Wissens übernimmt – bleibt in der Frage des Verbots der neonikotinoiden Wirkstoffen vage bis ablehnend. Man darf gespannt sein, wie er auf die Reaktionen der Medien und umweltbewussten Leser dieser Information reagieren wird. Nicht die üblich hilflose Bestätigung über die Kenntnisnahme sondern vielmehr die Entscheidungsfähigkeit unseres amtsmüden Wirtschaftsministers ist wieder einmal gefragt.

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Glyphosat-Funde in Honig

Die jüngsten Funde von erheblichen Mengen an Glyphosat im Honig zeigen, dass Glyphosat sogar auf blühende Pflanzen gespritzt wird, womit Bienen geschädigt und Honig kontaminiert wird, kritisiert der BÖLW. Und weiter: „Der exzessive Einsatz des Totalherbizids Glyphosat ist ein Dauerverstoß gegen europäisches Pflanzenschutzrecht. Denn dieses erlaubt Herbizide nur dort, wo die Ernte nicht anders und durch vorbeugende Maßnahmen gesichert kann.“ Mehr …

Biohandel-online; 30.06.2016