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Majas Welt

Wenn Zwölfjährige in gelb-schwarz gestreiften Kostümen gegen das Insektensterben kämpfen müssen: Die Honigbiene hat nicht nur einen eigenen Welttag, sondern ist auch Thema von Bestsellern und Kinderbüchern.
An diesem Samstag, am Welthonigbienentag, wäre Gelegenheit, ein Zeichen gegen das Bienensterben zu setzen, das seit einigen Jahren wütet und dessen Spuren bereits bis in die Belletristik reichen. Denn wo einst Waldemar Bonsels mit „Die Biene Maja und ihre Freunde“ (1912) und dem Folgeband „Himmelsvolk“ (1915) noch eine heile Bienenwelt geschildert hat, wo Elisabeth Klein in dem Kinderbuch „Das Bienchen Sirr“ noch für das unter den Insekten übliche große Drohnenmorden eine süßliche Begründung fand, da geht es in heutigen Büchern ganz anders zur Sache. Mehr …

FAZ; 19. August 2017

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Bienen schwitzen sich gesund

Monokulturen und Insektizide machen den Bienen das Leben schwer. Zudem tötet die Varroamilbe viele Völker. Von Ingenieur Richard Rossa erfuhren Imker, wie man das Bienensterben mit Wärme verhindert.

«So riecht die Königin. Ein Geruch, den man sich merken muss», sagt Richard Rossa. «Während der dreistündigen Wärmebehandlung hat sie Hormone ausgeschüttet und riecht noch intensiver», erklärt der Bienensauna-Erfinder und Imker anlässlich einer Infoveranstaltung bei den Bienenstöcken von Christoph Surbeck in Weerswilen. Rossa nimmt eine Handvoll Bienen aus einem Stock heraus und demonstriert, dass sich die Tiere nach der Behandlung friedlich verhalten und sie nur ein Ziel haben: Sie wollen zur Königin. Der Bienenfachmann entfernt die Sauna mit ihren Hitzeplatten und Ventilatoren und zeigt mit dem Finger einige abgestorbene Varroamilben.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Viele Imker stehen der Bienensauna immer noch kritisch gegenüber und bevorzugen die bisherige Methode. Bienensauna-Erfinder Richard Rossa ist aber überzeugt von den drei wichtigsten Vorteilen seiner Entwicklung: Die Varroamilbe wird vernichtet, die Bienen können sich richtig erholen und der Infektionskreislauf wird unterbrochen.

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thurgauerzeitung; 30. Juli 2017

Links:

bienensauna.de

Live-Vorführungen

SA 05. August,
ab 15 Uhr
8933 Maschwanden
SA 19. August,
ab 13 Uhr
2416 Les Brenets
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Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen

„Wer anfängt, Bienen zu halten und nach drei Jahren, wenn alle Anfängerdramen durchlebt sind, noch Bienenvölker hat, der hat keine Bienen mehr: den haben die Bienen“, sagt Tautz.

Er kennt die Sorgen mindestens genauso gut wie das Summen. Jürgen Tautz ist privat schließlich auch Imker. Und jeder Imker hat Angst, dass es eines Tages im Stock still ist. Das war schon immer so. Und doch hat sich etwas verändert. Heutzutage gibt es noch DIE Angst. Größer. Dramatischer. Medien greifen DAS Bienensterben regelmäßig auf, das großflächige, nicht das kleine Drama eines einzelnen Imkers, sie berichten über tote Völker, zitieren gerne Albert Einstein mit dem düsteren Satz „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“….
Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Journal/Was-ist-dran-am-Massensterben-Die-Sache-mit-den-Bienen-id41492446.html. Lesen Sie mehr …

Augsburger Allgemeine; 18. Mai 2017

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Neue Hoffnung im Kampf gegen Bienen-Schädlinge

Die Varroa-Milbe ist der grösste natürliche Feind der Bienen. Imker im Bezirk stützten sich bei deren Bekämpfung auf Wärme – auf Hyperthermie.

Der Richterswiler Paul Mikula bezeichnet sich selbst als Jung-Imker, obwohl er mit der Bienenzucht bereits grosse Erfahrungen gesammelt hat. «Von vier Völkern besitze ich nur noch zwei», sagt er. Wie es zur Dezimierung kam, tönt dramatisch und spannend zugleich. An die Eckdaten kann er sich noch genau erinnern: Am 13. Juni letzten Jahres bekam er seinen ersten Bienenschwarm, den die Feuerwehr Zürich eingefangen hatte. Erfahren Sie mehr

Zürichseezeitung; 18. April 2017

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Keine Bienen, keine Blumen, keine Freude: Kampagne für Wildbienen-Häuschen

Serviceplan Suisse lanciert eine Kampagne für Wildbiene + Partner.

Spätestens seit dem preisgekrönten Dokumentarfilm «More than honey» des Schweizer Filmemachers Markus Imhoof ist das Bienensterben in aller Munde. Mit ihrem Produkt BeeHome beweist der Serviceplan-Neukunde Wildbiene + Partner, wie einfach es ist, etwas dagegen zu tun. So trägt jeder, der ein Wildbienen-Häuschen inklusive Startpopulation im Garten oder auf dem Balkon anbringt, aktiv zur Vermehrung der harmlosen, aber sehr wichtigen Tiere bei und unterstützt die Bestäubung der Natur. Lesen Sie mehr …

Werbewoche.ch; 25. Januar 2017

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Bayer beugt sich: Neonicotinoide

Bayer CropScience ist als Teil der Bayer AG einer der weltweit größten Agrochemie-Konzerne. Vor Kurzem hat der Konzern einer Vereinbarung zugestimmt, 75.000 US-Dollar zu zahlen und seine Werbepraktiken zu ändern. Auslöser waren falsche werbliche Behauptungen, bei denen potenzielle Risiken beworbener Pestizide gegenüber Bienen und der Umwelt falsch dargestellt wurden, so die Generalstaatsanwältin Maura Healey des US-Bundesstaates Massachusetts.

Die Zusicherung der Beendigung der bisherigen Geschäftspraktiken ist vermutlich das erste Mal, dass ein großer Pestizid-Hersteller einem Gerichtsbeschluss zugestimmt hat, bei dem es um Falschwerbung hinsichtlich der Risiken geht, die durch Neonicotinoide gegenüber Honigbienen, anderen Bestäubern und Tieren sowie der Umwelt verursacht werden. Lesen Sie mehr

BIENEN-NACHRICHTEN.DE; 27. Dezember 2016

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3sat: Die Rache der Schöpfung

Untergang der Bienen: Seltsame Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. (Noch 5 Tage verfügbar). Mehr

3sat.mediathek; 20. Januar 2017