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Bienen-Diebe klauen 23 Völker auf Fehmarn

Unbekannte Diebe haben auf Fehmarn 23 Bienenvölker geklaut. Ein weiteres Volk sei verendet, weil der Deckel des Bienenstockes aufgeklappt wurde, teilte die Polizei am Montag mit. Die Honigbienen gehören einem Hobbyimker, der insgesamt 55 Bienenkästen in einem Waldstück nahe Blieschendorf auf der Ostseeinsel Fehmarn aufgestellt hatte. Am Sonntag bemerkte er, dass die Kästen fehlten. Auch die Speicherkarte einer Wildtierkamera, die der Imker an einem Baum befestigt hatte, war verschwunden. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizei über 7.000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Dieben um „bienenkundige Täter“ handelt, da diese offenbar sachkundig vorgehen. Mehr …

NDR.de: 04.09.2017

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Majas Welt

Wenn Zwölfjährige in gelb-schwarz gestreiften Kostümen gegen das Insektensterben kämpfen müssen: Die Honigbiene hat nicht nur einen eigenen Welttag, sondern ist auch Thema von Bestsellern und Kinderbüchern.
An diesem Samstag, am Welthonigbienentag, wäre Gelegenheit, ein Zeichen gegen das Bienensterben zu setzen, das seit einigen Jahren wütet und dessen Spuren bereits bis in die Belletristik reichen. Denn wo einst Waldemar Bonsels mit „Die Biene Maja und ihre Freunde“ (1912) und dem Folgeband „Himmelsvolk“ (1915) noch eine heile Bienenwelt geschildert hat, wo Elisabeth Klein in dem Kinderbuch „Das Bienchen Sirr“ noch für das unter den Insekten übliche große Drohnenmorden eine süßliche Begründung fand, da geht es in heutigen Büchern ganz anders zur Sache. Mehr …

FAZ; 19. August 2017

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Wie man einen Insektenstich richtig behandelt

Jetzt im August erreicht die Wespenpopulation (leider) den Höhepunkt, fühlen sich die Tierchen bedroht, stechen sie zu. Wir zeigen dir, was bei einem Stich zu tun ist!

Nähert sich eine Wespe, nicht wedeln oder hektisch reagieren, sondern sanft wegschieben. Auch wegblasen ist keine gute Idee, denn der Kohlendioxidgehalt in unserem Atem versetzt die Tiere in Panik. Sollte es zu einem Stich kommen, hilft nur eines: Stachel aussaugen und eine Zwiebel auflegen. Mehr …

woman.at; 07.08.2017

 

 

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Bienen schwitzen sich gesund

Monokulturen und Insektizide machen den Bienen das Leben schwer. Zudem tötet die Varroamilbe viele Völker. Von Ingenieur Richard Rossa erfuhren Imker, wie man das Bienensterben mit Wärme verhindert.

«So riecht die Königin. Ein Geruch, den man sich merken muss», sagt Richard Rossa. «Während der dreistündigen Wärmebehandlung hat sie Hormone ausgeschüttet und riecht noch intensiver», erklärt der Bienensauna-Erfinder und Imker anlässlich einer Infoveranstaltung bei den Bienenstöcken von Christoph Surbeck in Weerswilen. Rossa nimmt eine Handvoll Bienen aus einem Stock heraus und demonstriert, dass sich die Tiere nach der Behandlung friedlich verhalten und sie nur ein Ziel haben: Sie wollen zur Königin. Der Bienenfachmann entfernt die Sauna mit ihren Hitzeplatten und Ventilatoren und zeigt mit dem Finger einige abgestorbene Varroamilben.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Viele Imker stehen der Bienensauna immer noch kritisch gegenüber und bevorzugen die bisherige Methode. Bienensauna-Erfinder Richard Rossa ist aber überzeugt von den drei wichtigsten Vorteilen seiner Entwicklung: Die Varroamilbe wird vernichtet, die Bienen können sich richtig erholen und der Infektionskreislauf wird unterbrochen.

Lesen Sie mehr!

thurgauerzeitung; 30. Juli 2017

Links:

bienensauna.de

Live-Vorführungen

SA 05. August,
ab 15 Uhr
8933 Maschwanden
SA 19. August,
ab 13 Uhr
2416 Les Brenets
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Honig-Dieb muss ein Profi gewesen sein

Im Wald zwischen Königswiesen und Hausen hat ein Dieb mehr als 30 Kilo Honig gestohlen. Jetzt ermittelt die Polizei.

Unterbrunn/Hausen – Wer macht denn so was? Am vergangenen Dienstag hat Hans Wilhelm Knape (58) zwei gefüllte Bienen-Waben-Stöcke für die Honig-Ernte vorbereitet. Als der Imker aus Hausen zwei Tage später zu seinen versteckt gelegenen Bienen-Stöcken zwischen Königswiesen und Hausen kam, waren die beiden Zargen leer. Erfahren Sie mehr.

merkur.de; 10. Juli 2017
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die Königinnenzucht

Zucht aus Waben einer Reinzuchtmutter.

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Wie ich dem Computer beibrachte, was eine Biene ist

Mit einem einfachen Tool kann man als Laie ohne Programmierkenntnis etwas machen, was sonst nur Techkonzerne können.

An der Konferenz hat Microsoft einen Webdienst vorgestellt, mit dem man einen Blick hinter die Kulissen werfen und selbst einem Computer das Sehen und Verstehen beibringen kann. Custom Vision heisst das Tool, und es ist überraschend einfach. Ja, es macht sogar Spass, damit zu experimentieren. Man muss dazu weder eine Ahnung von Programmiersprachen noch von Statistik haben.

Während nach der Microsoft-Präsentation die anderen Journalisten ihre Zusammenfassungen schrieben, begann ich also einem Computer beizubringen, was eine Ameise ist. Dazu besorgte ich mir im Netz fünf Fotos von Ameisen und lud sie bei Custom Vision hoch.

Waren sie einmal hochgeladen, musste man dem Programm sagen, was auf den Bildern ist. Doch damit wars noch nicht getan. Als ich ausprobieren wollte, ob es denn geklappt hat, monierte das Programm, dass es noch ein zweites Objekt brauchte. Mehr …

TagesAnzeiger; 11. Mai 2017

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«Die Geschichte der Bienen» ist ein Bestseller

China im Jahr 2098 – die Menschheit hat es geschafft, alle blütenbestäubenden Insekten der Welt auszurotten. Was früher die Aufgabe der Bienen war, müssen nun Arbeiterinnen von Hand übernehmen. Und so klettert Tao jeden Tag in schwindelerregender Höhe von Ast zu Ast, um die Blüten der Obstbäume mit einem feinen Pinsel zu bestreichen. Mit diesem Szenario beginnt die norwegische Autorin Maja Lunde ihren Roman «Die Geschichte der Bienen».

Was eigentlich wie der Titel eines Biologiebuchs klingt, führt den Leser zu drei Protagonisten in drei Epochen: zur Blütenbestäuberin Tao im China der Zukunft; zum bettlägerigen Wissenschaftler William im Jahr 1852 in England; und zum Imker George nach Ohio, der dort im Jahr 2007 lebt. Alle ihre Leben werden vom Dasein beziehungsweise vom Nicht-Mehr-Dasein der Bienen beeinflusst – und von der Beziehung zu ihren Kindern. Mehr lesen…

Bauernzeitung online; 11. April 2017