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Wie man einen Insektenstich richtig behandelt

Jetzt im August erreicht die Wespenpopulation (leider) den Höhepunkt, fühlen sich die Tierchen bedroht, stechen sie zu. Wir zeigen dir, was bei einem Stich zu tun ist!

Nähert sich eine Wespe, nicht wedeln oder hektisch reagieren, sondern sanft wegschieben. Auch wegblasen ist keine gute Idee, denn der Kohlendioxidgehalt in unserem Atem versetzt die Tiere in Panik. Sollte es zu einem Stich kommen, hilft nur eines: Stachel aussaugen und eine Zwiebel auflegen. Mehr …

woman.at; 07.08.2017

 

 

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Bienen schwitzen sich gesund

Monokulturen und Insektizide machen den Bienen das Leben schwer. Zudem tötet die Varroamilbe viele Völker. Von Ingenieur Richard Rossa erfuhren Imker, wie man das Bienensterben mit Wärme verhindert.

«So riecht die Königin. Ein Geruch, den man sich merken muss», sagt Richard Rossa. «Während der dreistündigen Wärmebehandlung hat sie Hormone ausgeschüttet und riecht noch intensiver», erklärt der Bienensauna-Erfinder und Imker anlässlich einer Infoveranstaltung bei den Bienenstöcken von Christoph Surbeck in Weerswilen. Rossa nimmt eine Handvoll Bienen aus einem Stock heraus und demonstriert, dass sich die Tiere nach der Behandlung friedlich verhalten und sie nur ein Ziel haben: Sie wollen zur Königin. Der Bienenfachmann entfernt die Sauna mit ihren Hitzeplatten und Ventilatoren und zeigt mit dem Finger einige abgestorbene Varroamilben.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Viele Imker stehen der Bienensauna immer noch kritisch gegenüber und bevorzugen die bisherige Methode. Bienensauna-Erfinder Richard Rossa ist aber überzeugt von den drei wichtigsten Vorteilen seiner Entwicklung: Die Varroamilbe wird vernichtet, die Bienen können sich richtig erholen und der Infektionskreislauf wird unterbrochen.

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thurgauerzeitung; 30. Juli 2017

Links:

bienensauna.de

Live-Vorführungen

SA 05. August,
ab 15 Uhr
8933 Maschwanden
SA 19. August,
ab 13 Uhr
2416 Les Brenets
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Schweizer Chemikalie als Bienenkiller entlarvt

Syngenta und Bayer haben den Einfluss von zwei Pestiziden auf Bienen untersuchen lassen. Das Ergebnis der Feldstudie: Die Mittel sind schädlich.

Seit 2013 dürfen die Insektizide Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid in der EU und der Schweiz nur noch sehr begrenzt eingesetzt werden. Dieses Moratorium wurde aufgrund mehrerer Studien verhängt, die belegten, dass diese Neonikotinoid-Insektizide (NNI) negative Auswirkungen auf Bienen haben. NNI werden häufig als Saatgutbeizmittel eingesetzt. Beim Wachsen verteilt sich das Gift auf auf Pollen und Nektar. Lesen Sie mehr …

20minuten; 30. Juni 2017

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Ein Wildbienenhotel allein nützt nichts

Wildbienen sterben oft wegen Unter- oder Fehlernährung. Private Pollen-Tankstellen sollen sie retten.

Es braucht nur sechs Spatenstiche, und schon entsteht ein Blumenziegel, der das Leben einer Wildbiene verlängert. Die wabenförmige Blumeninsel lässt sich bequem im Garten in die Erde oder auf dem Balkon in einen Topf einsetzen. Ein Ziegel umfasst zehn Wildblumen – das liebste Futter der Wildbienen.

Schweizer Naturschützer und Gärtnereien wollen die Erhaltung der Bienen fördern. Sie bieten nun auch vermehrt Methoden für das eigene Heim. Die Wildbienen suchen – oft auch in städtischen Gebieten – über Kilometer nach geeigneten Nistplätzen und Futterpflanzen. Ohne Nahrung überleben die Bienen jedoch nicht lange, schon nach wenigen Kilometern ohne Futter hat es sich für die Bienen ausgesummt. Um dem entgegenzuwirken, hat die Gärtnerei von Daniel Labhart aus Schafisheim in Zusammenarbeit mit den Wildbienenschützern von wildBee.ch den Wildbienen-Ziegel entwickelt.

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Basellanschaftliche Zeitung; 7. Juni 2017

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So wohnen Bienen

165 000 Bienenvölker gibt es in der Schweiz. Jedes ist straff durchorganisiert und hocheffizient. Wie das aussieht, zeigen unsere Infografiken.

Sie wiegt nur 0,1 Gramm, aber ihre Stärke ist die Masse. Rund 5 Milliarden Honigbienen leben im Sommer in der Schweiz. Das sind etwa 600 Tiere pro Einwohner. Nur wenige Länder haben eine höhere Dichte von Bienen.

Organisiert sind sie in 165 000 Völkern, jedes ist ein kleines Königreich, fest in der Hand von Weibchen. Männliche Bienen machen nur drei bis fünf Prozent aus. Die Anführerin ist die Bienenkönigin, die ihr Volk mit ihrem Duftstoff zusammenhält und täglich bis zu 1500 Eier legt, um den Nachwuchs sicherzustellen.

Bewirtschaftet wird das Reich von 30 000 Arbeitsbienen, die sich untereinander perfekt organisieren und einen Monat lang Schwerarbeit verrichten, bis sie an Erschöpfung sterben. Erfahren Sie mehr.

NZZ; 22. Mai 2017

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Frecher Bär vergreift sich an Urner Bienen

Ein Bär hat sich an einem Bienenhaus in Silenen UR vergriffen. Ein Imker bemerkte dies am Montag. Der Bär hatte Bienenkästen in das Haus geschoben und an den Kästen waren deutliche Kratzspuren sichtbar, wie die Sicherheitsdirektion des Kantons Uri am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Gebiet hatte der Wildhüter bereits vor rund drei Wochen eindeutige Bärenspuren angetroffen. Mehr …

Watson, 19. April 2017

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Halsschmerzen?

Wenn Dich Halsschmerzen plagen, musst Du nicht sofort in die Apotheke rennen. Es gibt ein paar tolle Hausmittel, die fast genauso gut wirken wie einige Medikamente. Dazu gehört aber nicht nur eine heiße Zitrone – auch selbst gemachte Bonbons können das Kratzen im Hals lindern.

Als Geheimwaffe gegen Halsschmerzen gelten Ingwer und Honig. Zu Recht! Ingwer bekämpft Entzündungen und Honig legt sich wie ein schützender Film auf den wunden Rachen. Da liegt es also nahe, beide Wirkstoffe in leckeren Lutschbonbons zu kombinieren, um den Halsschmerzen zu Leibe zu rücken. Wer die Bonbons selber machen möchte, benötigt dafür tatsächlich nur drei Zutaten.

Bei Halsschmerzen: Bonbons selber machen

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turn-on.de; 26. Dezember 2016