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Majas Welt

Wenn Zwölfjährige in gelb-schwarz gestreiften Kostümen gegen das Insektensterben kämpfen müssen: Die Honigbiene hat nicht nur einen eigenen Welttag, sondern ist auch Thema von Bestsellern und Kinderbüchern.
An diesem Samstag, am Welthonigbienentag, wäre Gelegenheit, ein Zeichen gegen das Bienensterben zu setzen, das seit einigen Jahren wütet und dessen Spuren bereits bis in die Belletristik reichen. Denn wo einst Waldemar Bonsels mit „Die Biene Maja und ihre Freunde“ (1912) und dem Folgeband „Himmelsvolk“ (1915) noch eine heile Bienenwelt geschildert hat, wo Elisabeth Klein in dem Kinderbuch „Das Bienchen Sirr“ noch für das unter den Insekten übliche große Drohnenmorden eine süßliche Begründung fand, da geht es in heutigen Büchern ganz anders zur Sache. Mehr …

FAZ; 19. August 2017

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5 Tonnen Honig gefälscht

Am 4. März 2014 wurden in den Räumlichkeiten der ehemaligen Postfiliale Rheinau 5,7 Tonnen Bienenhonig beschlagnahmt. Ein 35-jähriger deutscher Bankkaufmann hatte neunzehn Fässer Honig aus Deutschland importiert. Diesen Honig soll er der Aldi Suisse AG als 100 Prozent reinen Schweizer Blütenhonig offeriert haben. Gemäss dem Ergebnis von Gutachten in der Strafuntersuchung handelte es sich dabei um Honig aus südosteuropäischer Herkunft «mit einer starken Komponente Ukraine».

Es soll zu einem mündlichen Vertragsabschluss mit Aldi gekommen sein, mit der Vereinbarung, 5,3 Tonnen Honig an diesen zu liefern. Dazu kam es dann aber doch nicht mehr, weil der Beschuldigte zuvor verhaftet wurde. Die Kosten für ihn zur Beschaffung des Honigs beliefen sich gemäss Anklageschrift auf 22 400 Franken. Durch den Verkauf an Aldi hätte er einen Erlös von 103 000 Franken erzielt. Mehr …

NZZ; 8.8.2017

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Wie man einen Insektenstich richtig behandelt

Jetzt im August erreicht die Wespenpopulation (leider) den Höhepunkt, fühlen sich die Tierchen bedroht, stechen sie zu. Wir zeigen dir, was bei einem Stich zu tun ist!

Nähert sich eine Wespe, nicht wedeln oder hektisch reagieren, sondern sanft wegschieben. Auch wegblasen ist keine gute Idee, denn der Kohlendioxidgehalt in unserem Atem versetzt die Tiere in Panik. Sollte es zu einem Stich kommen, hilft nur eines: Stachel aussaugen und eine Zwiebel auflegen. Mehr …

woman.at; 07.08.2017

 

 

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Bienen schwitzen sich gesund

Monokulturen und Insektizide machen den Bienen das Leben schwer. Zudem tötet die Varroamilbe viele Völker. Von Ingenieur Richard Rossa erfuhren Imker, wie man das Bienensterben mit Wärme verhindert.

«So riecht die Königin. Ein Geruch, den man sich merken muss», sagt Richard Rossa. «Während der dreistündigen Wärmebehandlung hat sie Hormone ausgeschüttet und riecht noch intensiver», erklärt der Bienensauna-Erfinder und Imker anlässlich einer Infoveranstaltung bei den Bienenstöcken von Christoph Surbeck in Weerswilen. Rossa nimmt eine Handvoll Bienen aus einem Stock heraus und demonstriert, dass sich die Tiere nach der Behandlung friedlich verhalten und sie nur ein Ziel haben: Sie wollen zur Königin. Der Bienenfachmann entfernt die Sauna mit ihren Hitzeplatten und Ventilatoren und zeigt mit dem Finger einige abgestorbene Varroamilben.

Drei Fliegen mit einer Klappe

Viele Imker stehen der Bienensauna immer noch kritisch gegenüber und bevorzugen die bisherige Methode. Bienensauna-Erfinder Richard Rossa ist aber überzeugt von den drei wichtigsten Vorteilen seiner Entwicklung: Die Varroamilbe wird vernichtet, die Bienen können sich richtig erholen und der Infektionskreislauf wird unterbrochen.

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thurgauerzeitung; 30. Juli 2017

Links:

bienensauna.de

Live-Vorführungen

SA 05. August,
ab 15 Uhr
8933 Maschwanden
SA 19. August,
ab 13 Uhr
2416 Les Brenets
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Honig-Dieb muss ein Profi gewesen sein

Im Wald zwischen Königswiesen und Hausen hat ein Dieb mehr als 30 Kilo Honig gestohlen. Jetzt ermittelt die Polizei.

Unterbrunn/Hausen – Wer macht denn so was? Am vergangenen Dienstag hat Hans Wilhelm Knape (58) zwei gefüllte Bienen-Waben-Stöcke für die Honig-Ernte vorbereitet. Als der Imker aus Hausen zwei Tage später zu seinen versteckt gelegenen Bienen-Stöcken zwischen Königswiesen und Hausen kam, waren die beiden Zargen leer. Erfahren Sie mehr.

merkur.de; 10. Juli 2017
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Schweizer Chemikalie als Bienenkiller entlarvt

Syngenta und Bayer haben den Einfluss von zwei Pestiziden auf Bienen untersuchen lassen. Das Ergebnis der Feldstudie: Die Mittel sind schädlich.

Seit 2013 dürfen die Insektizide Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid in der EU und der Schweiz nur noch sehr begrenzt eingesetzt werden. Dieses Moratorium wurde aufgrund mehrerer Studien verhängt, die belegten, dass diese Neonikotinoid-Insektizide (NNI) negative Auswirkungen auf Bienen haben. NNI werden häufig als Saatgutbeizmittel eingesetzt. Beim Wachsen verteilt sich das Gift auf auf Pollen und Nektar. Lesen Sie mehr …

20minuten; 30. Juni 2017

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Ein Wildbienenhotel allein nützt nichts

Wildbienen sterben oft wegen Unter- oder Fehlernährung. Private Pollen-Tankstellen sollen sie retten.

Es braucht nur sechs Spatenstiche, und schon entsteht ein Blumenziegel, der das Leben einer Wildbiene verlängert. Die wabenförmige Blumeninsel lässt sich bequem im Garten in die Erde oder auf dem Balkon in einen Topf einsetzen. Ein Ziegel umfasst zehn Wildblumen – das liebste Futter der Wildbienen.

Schweizer Naturschützer und Gärtnereien wollen die Erhaltung der Bienen fördern. Sie bieten nun auch vermehrt Methoden für das eigene Heim. Die Wildbienen suchen – oft auch in städtischen Gebieten – über Kilometer nach geeigneten Nistplätzen und Futterpflanzen. Ohne Nahrung überleben die Bienen jedoch nicht lange, schon nach wenigen Kilometern ohne Futter hat es sich für die Bienen ausgesummt. Um dem entgegenzuwirken, hat die Gärtnerei von Daniel Labhart aus Schafisheim in Zusammenarbeit mit den Wildbienenschützern von wildBee.ch den Wildbienen-Ziegel entwickelt.

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Basellanschaftliche Zeitung; 7. Juni 2017

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So wohnen Bienen

165 000 Bienenvölker gibt es in der Schweiz. Jedes ist straff durchorganisiert und hocheffizient. Wie das aussieht, zeigen unsere Infografiken.

Sie wiegt nur 0,1 Gramm, aber ihre Stärke ist die Masse. Rund 5 Milliarden Honigbienen leben im Sommer in der Schweiz. Das sind etwa 600 Tiere pro Einwohner. Nur wenige Länder haben eine höhere Dichte von Bienen.

Organisiert sind sie in 165 000 Völkern, jedes ist ein kleines Königreich, fest in der Hand von Weibchen. Männliche Bienen machen nur drei bis fünf Prozent aus. Die Anführerin ist die Bienenkönigin, die ihr Volk mit ihrem Duftstoff zusammenhält und täglich bis zu 1500 Eier legt, um den Nachwuchs sicherzustellen.

Bewirtschaftet wird das Reich von 30 000 Arbeitsbienen, die sich untereinander perfekt organisieren und einen Monat lang Schwerarbeit verrichten, bis sie an Erschöpfung sterben. Erfahren Sie mehr.

NZZ; 22. Mai 2017

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Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen

„Wer anfängt, Bienen zu halten und nach drei Jahren, wenn alle Anfängerdramen durchlebt sind, noch Bienenvölker hat, der hat keine Bienen mehr: den haben die Bienen“, sagt Tautz.

Er kennt die Sorgen mindestens genauso gut wie das Summen. Jürgen Tautz ist privat schließlich auch Imker. Und jeder Imker hat Angst, dass es eines Tages im Stock still ist. Das war schon immer so. Und doch hat sich etwas verändert. Heutzutage gibt es noch DIE Angst. Größer. Dramatischer. Medien greifen DAS Bienensterben regelmäßig auf, das großflächige, nicht das kleine Drama eines einzelnen Imkers, sie berichten über tote Völker, zitieren gerne Albert Einstein mit dem düsteren Satz „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“….
Was ist dran am Massensterben? Die Sache mit den Bienen – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Journal/Was-ist-dran-am-Massensterben-Die-Sache-mit-den-Bienen-id41492446.html. Lesen Sie mehr …

Augsburger Allgemeine; 18. Mai 2017

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Das Weihnachtsfest Buchenloo vom 17. Dezember 2016

Ein stimmungsvoller Abend …!