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Das Netz spottet über „Bienen und Schmetterlings“-Zitat von Göring-Eckart

Eigentlich wollten die Grünen am Wochenende nur ihre Ziele für die nächsten vier Jahre abstecken. Ein Zitat von Katrin Göring-Eckardt sorgt jetzt aber für besonderen Wirbel im Internet.

„Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“ 

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T.online.de; 26.11.2017

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Fleissige Bienen: Honigernte 2017 ist erfreulich

Winnie the Pooh würde sich freuen. Schon früh zeichnete sich für 2017 dank des sonnigen und warmen Wetters eine gute bis sehr gute Honigernte ab, teilt der Dachverband der Schweizer Imker Apisuisse mit. Das zeigt eine Internetumfrage, an der 1072 Imker und Imkerinnen mit 1274 Standorten in der ganzen Schweiz und Liechtenstein teilgenommen haben. Das sind 21% mehr als im Vorjahr. Mehr

Bauernzeitung; 2. November 2017

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Pfeffernüsse, von denen schon Goethe schwärmte

Während Goethe für die Offenbacher Pfeffernüsse schwärmte und sich die „anmutigen Süßigkeiten“ nach Weimar schicken ließ, warnten die Gebrüder Grimm ihre Schwester Charlotte vor dem übermäßigen Verzehr: „Von den Pfeffernüssen esse nicht zu viel, sie sollen zu sehr erhitzen!“ Einige der Zutaten wie Muskatnuss und Kardamom galten als aphrodisierend und anregend. Seit dem 18. Jahrhundert war Offenbach für seine Pfeffernüsse berühmt; bis in die 1980er Jahre wurden sie bei Staatsempfängen als „Hessische Spezialität“ serviert. Dann geriet das Traditionsgebäck in Vergessenheit. Lesen Sie mehr.

Frankfurter Rundschau; 1. November 2017

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Es trifft nicht nur die Bienen

Erstmals belegt eine wissenschaftliche Untersuchung, dass die Zahl der Insekten in weiten Teilen Deutschlands drastisch zurückgegangen ist. Aber niemand weiss, warum.

Bislang war es nicht viel mehr als ein ungutes Gefühl, das allerdings immer mehr Menschen beschlich. Gab es früher nicht weitaus mehr Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Käfer und Mücken? Sterben in Deutschland etwa nicht nur die Bienen, sondern ist alles viel schlimmer? Gibt es ein allgemeines Insektensterben?

Eine Studie, die holländische, deutsche und britische Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift «PLOS One» veröffentlicht haben, belegt nun erstmals, dass die Wahrnehmung, dass sich etwas verändert hat in der Welt der Insekten, richtig ist: In weiten Teilen Deutschlands hat die Zahl der fliegenden Insekten tatsächlich dramatisch abgenommen. Zu diesem Schluss kommen die Studienautoren, nachdem sie den Inhalt von Insektenfallen gründlich analysiert haben. Mehr

Die Leserreaktionen sind sehr zu empfehlen!

Tagesanzeiger; 18. Oktober 2017

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Nach diesem Essen schlafen Sie besser

Wir schlafen, wie wir essen. Denn welche Mahlzeiten wir wann zu uns nehmen, beeinflusst, wie müde und fit wir uns fühlen.

Was übrigens unsere Grossmütter schon seit langer Zeit wussten, verstehen heute auch die Wissenschaftler. Eine warme Milch mit Honig vor dem ins Bett gehen kann uns einen schnelleren Schlaf schenken. Die Milch enthält vermehrt Tryptophan, die Vorstufe des Entspannungsmelders im Hirn Serotonin. Mit ein wenig Honig gemischt gelangt das Tryptophan schneller über die Blut – Hirnschranke ins Zielgebiet und wir schlafen besser ein. mehr

20minuten.ch; 14. Oktober 2017

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Für Babys ist Honig gefährlich

Honig ist zwar gesund und heilsam, für Babys aber tabu. Denn bei der Verarbeitung von Honig können Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum in den Honig gelangen. „Für Kinder im ersten Lebensjahr ist dieser Erreger sehr gefährlich“, betont Diplom-Ökotropologin Renate Frank aus Roseburg in Schleswig-Holstein im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. mehr

presseportal.de; 12.10.2017

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Bienensterben: Langsam wissen die Behörden genug

Jede zweite Honigprobe enthält eine Neonicotinoid-Konzentration, welche Bienen schadet. Das zeigt eine neue Studie in «Science».

Insektizide der Gruppe der Neonicotinoide schaden einem grossen Teil der Bienen und anderen Blütenbestäubern. Zu diesem Resultat kommt eine am 6. Oktober in der Fachzeitschrift «Science» publizierte Studie von Wissenschaftlern der Universität Neuenburg und des Botanischen Gartens Neuenburg. mehr

infosperber.ch: Sonntag, 08. Oktober 2017 – 12:59

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Syngenta gegen EU-Pestizidverbot

Es wird immer noch zu wenig gegen das Bienensterben als Folge von Pestiziden unternommen.

Seit den 90er Jahren geht der Streit schon um die Frage der Schädlichkeit von Neonicotinoiden. Unzählige Studien von namhaften Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten belegen einwandfrei: die einschlägigen Pflanzenschutzmittel sind Gift für die Bienen.

Unsere Behörde verschanzt sich hinter einem Moratorium. Die EU wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch dieses Jahr ein totales Verbot der Neonicotiniode beschliessen.

Hr. Friywald von Syngenta behauptet, Pflanzenschutzmittel – u.a. Neonicotinoide – beeinflussten die Bienengesundheit. Ja, gewiss. Sie zerstören diese.

Auszug aus einem  Artikel der Bauernzeitung vom 11. September 2017

Erik Fyrwald, seit etwas mehr als einem Jahr an der Spitze des weltweit grössten Pflanzenschutzherstellers, kritisiert, dass der Einfluss von Neonikotinoiden überschätzt werde. «Es gibt zahlreiche Faktoren, welche die Bienengesundheit beeinflussen», sagt er. «Einer davon sind Pflanzenschutzmittel. Deshalb ist es für uns erstaunlich, dass sich die Diskussion hauptsächlich um Pestizide und speziell um Neonikotinoide dreht.»

Der Syngenta-Chef verweist auf von der EU-Kommission gesammelte Daten aus Feldstudien und Berichten von Imkern. Tatsächlich zeigen diese, dass Krankheiten wie etwa die Amerikanische Faulbrut oder Parasiten wie die Varroa-Milbe weitaus schädlichere Auswirkungen auf die Bienengesundheit haben als Pestizide. Er plädiert dafür, die Themen Bienengesundheit und nachhaltige Landwirtschaft ganzheitlich anzugehen. Es sei falsch, Neonikotinoide isoliert zu betrachten.

Abhängig von gesunden Bienen

Nach Ansicht von Fyrwald sollte man viel mehr die Frage stellen, welche Auswirkungen ein Totalverbot auf die Landwirtschaft hätte, auf welche Alternativen Bauern zurückgreifen und wie sich diese im Vergleich zu Neonikotinoiden auf die Bienengesundheit und die Umwelt auswirken würden. Er hoffe, dass die Gesetzgeber einsehen werden, dass sie mehr Daten brauchen, bevor sie über ein derart weitreichendes Verbot entscheiden können.

Grossen Wert legt Fyrwald auf die Feststellung, dass die grosse Mehrheit von Syngentas Saatgutgeschäft abhängig sei von gesunden Bienen. «Wenn wir glauben würden, dass Neonikotinoide ein Problem für die Bienengesundheit wären, würden wir sie nicht verkaufen», sagt er.

Syngenta hat andere Produkte

Weniger Sorgen macht sich der Syngenta-Chef über die Folgen für das eigene Geschäft. «Neonikotinoide sind ein wichtiges Produkt für uns. Ein Verbot würde aber nicht die gesamte Gewinnstruktur oder die Position unseres Unternehmens verändern», sagt Fyrwald. «Wir haben andere Produkte und eine Reihe anderer Mittel, die wir verkaufen.»

Zu konkreten Umsatzzahlen halten sich Bayer und Syngenta bedeckt. «Wir veröffentlichen keine Umsatzzahlen zu einzelnen Wirkstoffen oder Produkten», heisst es unisono. Nach Angaben von Syngenta macht der Verkauf von Neonikotinoiden in der EU weniger als ein Prozent des Konzernumsatzes von 12,8 Milliarden Dollar aus.

1.7 Milliarden

Laut einer Bayer-Studie erzielte Syngenta 2009 mit Thiamethoxam weltweit knapp 630 Millionen Dollar Umsatz. Bayer Cropscience nahm mit Imidacloprid und Clothianidin knapp 1,1 Milliarden Dollar beziehungsweise knapp 440 Millionen Dollar ein. Aktuellere Zahlen liegen nicht vor.

Der weltweite Insektizidmarkt wird auf etwa 4 Milliarden Dollar geschätzt. 1,64 Milliarden Dollar davon entfallen gemäss den im Jahresbericht 2016 ausgewiesenen Zahlen auf Syngenta. Das entspricht knapp 13 Prozent des Gesamtumsatzes des Agrochemiekonzerns. zum Artikel

schweizerbauer: 11. September 2017

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Unsere Bienen sind in Gefahr!!!

Honig ist sowohl für Menschen als auch für Bienen ein Superfood. Er liefert Energie, wirkt entzündungshemmend und ist reich an Antioxidantien. Doch eine am Freitag im Fachmagazin «Science» publizierte Studie von Schweizer Forschern kratzt nun an seinem Image. Demnach sind weltweit drei Viertel des Honigs mit Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide belastet.

Für ihre Studie haben die Wissenschafter der Universität und des botanischen Gartens Neuenburg die Hilfe der Bürger in Anspruch genommen. «Wir haben sie aufgefordert, dass sie uns originalverpackten Honig aus den Ferien mitbringen sollen», sagt der Biologe Alexandre Aebi, Mitautor der Studie. Mehr

NZZ: 6. Oktober 2017