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Es trifft nicht nur die Bienen

Erstmals belegt eine wissenschaftliche Untersuchung, dass die Zahl der Insekten in weiten Teilen Deutschlands drastisch zurückgegangen ist. Aber niemand weiss, warum.

Bislang war es nicht viel mehr als ein ungutes Gefühl, das allerdings immer mehr Menschen beschlich. Gab es früher nicht weitaus mehr Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Käfer und Mücken? Sterben in Deutschland etwa nicht nur die Bienen, sondern ist alles viel schlimmer? Gibt es ein allgemeines Insektensterben?

Eine Studie, die holländische, deutsche und britische Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift «PLOS One» veröffentlicht haben, belegt nun erstmals, dass die Wahrnehmung, dass sich etwas verändert hat in der Welt der Insekten, richtig ist: In weiten Teilen Deutschlands hat die Zahl der fliegenden Insekten tatsächlich dramatisch abgenommen. Zu diesem Schluss kommen die Studienautoren, nachdem sie den Inhalt von Insektenfallen gründlich analysiert haben. Mehr

Die Leserreaktionen sind sehr zu empfehlen!

Tagesanzeiger; 18. Oktober 2017

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Nach diesem Essen schlafen Sie besser

Wir schlafen, wie wir essen. Denn welche Mahlzeiten wir wann zu uns nehmen, beeinflusst, wie müde und fit wir uns fühlen.

Was übrigens unsere Grossmütter schon seit langer Zeit wussten, verstehen heute auch die Wissenschaftler. Eine warme Milch mit Honig vor dem ins Bett gehen kann uns einen schnelleren Schlaf schenken. Die Milch enthält vermehrt Tryptophan, die Vorstufe des Entspannungsmelders im Hirn Serotonin. Mit ein wenig Honig gemischt gelangt das Tryptophan schneller über die Blut – Hirnschranke ins Zielgebiet und wir schlafen besser ein. mehr

20minuten.ch; 14. Oktober 2017

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Für Babys ist Honig gefährlich

Honig ist zwar gesund und heilsam, für Babys aber tabu. Denn bei der Verarbeitung von Honig können Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum in den Honig gelangen. „Für Kinder im ersten Lebensjahr ist dieser Erreger sehr gefährlich“, betont Diplom-Ökotropologin Renate Frank aus Roseburg in Schleswig-Holstein im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. mehr

presseportal.de; 12.10.2017

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Bienensterben: Langsam wissen die Behörden genug

Jede zweite Honigprobe enthält eine Neonicotinoid-Konzentration, welche Bienen schadet. Das zeigt eine neue Studie in «Science».

Insektizide der Gruppe der Neonicotinoide schaden einem grossen Teil der Bienen und anderen Blütenbestäubern. Zu diesem Resultat kommt eine am 6. Oktober in der Fachzeitschrift «Science» publizierte Studie von Wissenschaftlern der Universität Neuenburg und des Botanischen Gartens Neuenburg. mehr

infosperber.ch: Sonntag, 08. Oktober 2017 – 12:59

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Syngenta gegen EU-Pestizidverbot

Es wird immer noch zu wenig gegen das Bienensterben als Folge von Pestiziden unternommen.

Seit den 90er Jahren geht der Streit schon um die Frage der Schädlichkeit von Neonicotinoiden. Unzählige Studien von namhaften Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten belegen einwandfrei: die einschlägigen Pflanzenschutzmittel sind Gift für die Bienen.

Unsere Behörde verschanzt sich hinter einem Moratorium. Die EU wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch dieses Jahr ein totales Verbot der Neonicotiniode beschliessen.

Hr. Friywald von Syngenta behauptet, Pflanzenschutzmittel – u.a. Neonicotinoide – beeinflussten die Bienengesundheit. Ja, gewiss. Sie zerstören diese.

Auszug aus einem  Artikel der Bauernzeitung vom 11. September 2017

Erik Fyrwald, seit etwas mehr als einem Jahr an der Spitze des weltweit grössten Pflanzenschutzherstellers, kritisiert, dass der Einfluss von Neonikotinoiden überschätzt werde. «Es gibt zahlreiche Faktoren, welche die Bienengesundheit beeinflussen», sagt er. «Einer davon sind Pflanzenschutzmittel. Deshalb ist es für uns erstaunlich, dass sich die Diskussion hauptsächlich um Pestizide und speziell um Neonikotinoide dreht.»

Der Syngenta-Chef verweist auf von der EU-Kommission gesammelte Daten aus Feldstudien und Berichten von Imkern. Tatsächlich zeigen diese, dass Krankheiten wie etwa die Amerikanische Faulbrut oder Parasiten wie die Varroa-Milbe weitaus schädlichere Auswirkungen auf die Bienengesundheit haben als Pestizide. Er plädiert dafür, die Themen Bienengesundheit und nachhaltige Landwirtschaft ganzheitlich anzugehen. Es sei falsch, Neonikotinoide isoliert zu betrachten.

Abhängig von gesunden Bienen

Nach Ansicht von Fyrwald sollte man viel mehr die Frage stellen, welche Auswirkungen ein Totalverbot auf die Landwirtschaft hätte, auf welche Alternativen Bauern zurückgreifen und wie sich diese im Vergleich zu Neonikotinoiden auf die Bienengesundheit und die Umwelt auswirken würden. Er hoffe, dass die Gesetzgeber einsehen werden, dass sie mehr Daten brauchen, bevor sie über ein derart weitreichendes Verbot entscheiden können.

Grossen Wert legt Fyrwald auf die Feststellung, dass die grosse Mehrheit von Syngentas Saatgutgeschäft abhängig sei von gesunden Bienen. «Wenn wir glauben würden, dass Neonikotinoide ein Problem für die Bienengesundheit wären, würden wir sie nicht verkaufen», sagt er.

Syngenta hat andere Produkte

Weniger Sorgen macht sich der Syngenta-Chef über die Folgen für das eigene Geschäft. «Neonikotinoide sind ein wichtiges Produkt für uns. Ein Verbot würde aber nicht die gesamte Gewinnstruktur oder die Position unseres Unternehmens verändern», sagt Fyrwald. «Wir haben andere Produkte und eine Reihe anderer Mittel, die wir verkaufen.»

Zu konkreten Umsatzzahlen halten sich Bayer und Syngenta bedeckt. «Wir veröffentlichen keine Umsatzzahlen zu einzelnen Wirkstoffen oder Produkten», heisst es unisono. Nach Angaben von Syngenta macht der Verkauf von Neonikotinoiden in der EU weniger als ein Prozent des Konzernumsatzes von 12,8 Milliarden Dollar aus.

1.7 Milliarden

Laut einer Bayer-Studie erzielte Syngenta 2009 mit Thiamethoxam weltweit knapp 630 Millionen Dollar Umsatz. Bayer Cropscience nahm mit Imidacloprid und Clothianidin knapp 1,1 Milliarden Dollar beziehungsweise knapp 440 Millionen Dollar ein. Aktuellere Zahlen liegen nicht vor.

Der weltweite Insektizidmarkt wird auf etwa 4 Milliarden Dollar geschätzt. 1,64 Milliarden Dollar davon entfallen gemäss den im Jahresbericht 2016 ausgewiesenen Zahlen auf Syngenta. Das entspricht knapp 13 Prozent des Gesamtumsatzes des Agrochemiekonzerns. zum Artikel

schweizerbauer: 11. September 2017

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Unsere Bienen sind in Gefahr!!!

Honig ist sowohl für Menschen als auch für Bienen ein Superfood. Er liefert Energie, wirkt entzündungshemmend und ist reich an Antioxidantien. Doch eine am Freitag im Fachmagazin «Science» publizierte Studie von Schweizer Forschern kratzt nun an seinem Image. Demnach sind weltweit drei Viertel des Honigs mit Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide belastet.

Für ihre Studie haben die Wissenschafter der Universität und des botanischen Gartens Neuenburg die Hilfe der Bürger in Anspruch genommen. «Wir haben sie aufgefordert, dass sie uns originalverpackten Honig aus den Ferien mitbringen sollen», sagt der Biologe Alexandre Aebi, Mitautor der Studie. Mehr

NZZ: 6. Oktober 2017

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Wie Gott die Menschen in Krisenzeiten versorgt

Am Erntedankfest kommen Himmel und Erde zusammen. Aber wovon leben wir eigentlich, wenn es knüppeldick kommt? Gott hat in Krisenzeiten für die Menschen vorgesorgt.

Erntedankfest.

Seit meiner Kindheit eines der schönsten Feste im Kirchenjahr. Ein prall gefüllter, knackig-frischer und herb-süßlich duftender Bio-Altar betört unsere Sinne im Farbenrausch und provoziert die Speichelproduktion so heftig, dass man das AMEN des Predigers herbeisehnt. So appetitlich kann Kirche sein. Ich habe mich hinterher immer gefragt, wer dieses geweihte Grünzeug verzehrt. Der Pfarrer wahrscheinlich. Mehr …

pro, Christliches Medienmagazin; 30. September 2017

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Darf Mozzarella im Handgepäck mitfliegen?

Unsere Abreise in die Sommerferien war von einem grossen Ärger getrübt. Bei der Handgepäckkontrolle am Flughafen Zürich nahm uns das Per­sonal nicht nur eine angebrochene 2-Deziliter-Flasche Sonnencreme ab, sondern auch diverse Lebensmittel. So etwa einen Mozzarella und je ein Glas Honig und Konfitüre, die wir als Geschenke für Freunde mitnehmen wollten. Als Begründung sagte man uns, es handle sich um Flüssigkeiten, die nur beschränkt im Handgepäck mitgenommen werden dürften. Es ist uns bewusst, dass für echte Flüssigkeiten wie Getränke, Rasierwasser oder Insektenschutzmittel Einschränkungen gelten – aber für Mozzarella?  Mehr …

Tagesanzeiger; 04.09.2017

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Bienen-Diebe klauen 23 Völker auf Fehmarn

Unbekannte Diebe haben auf Fehmarn 23 Bienenvölker geklaut. Ein weiteres Volk sei verendet, weil der Deckel des Bienenstockes aufgeklappt wurde, teilte die Polizei am Montag mit. Die Honigbienen gehören einem Hobbyimker, der insgesamt 55 Bienenkästen in einem Waldstück nahe Blieschendorf auf der Ostseeinsel Fehmarn aufgestellt hatte. Am Sonntag bemerkte er, dass die Kästen fehlten. Auch die Speicherkarte einer Wildtierkamera, die der Imker an einem Baum befestigt hatte, war verschwunden. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizei über 7.000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Dieben um „bienenkundige Täter“ handelt, da diese offenbar sachkundig vorgehen. Mehr …

NDR.de: 04.09.2017

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Majas Welt

Wenn Zwölfjährige in gelb-schwarz gestreiften Kostümen gegen das Insektensterben kämpfen müssen: Die Honigbiene hat nicht nur einen eigenen Welttag, sondern ist auch Thema von Bestsellern und Kinderbüchern.
An diesem Samstag, am Welthonigbienentag, wäre Gelegenheit, ein Zeichen gegen das Bienensterben zu setzen, das seit einigen Jahren wütet und dessen Spuren bereits bis in die Belletristik reichen. Denn wo einst Waldemar Bonsels mit „Die Biene Maja und ihre Freunde“ (1912) und dem Folgeband „Himmelsvolk“ (1915) noch eine heile Bienenwelt geschildert hat, wo Elisabeth Klein in dem Kinderbuch „Das Bienchen Sirr“ noch für das unter den Insekten übliche große Drohnenmorden eine süßliche Begründung fand, da geht es in heutigen Büchern ganz anders zur Sache. Mehr …

FAZ; 19. August 2017