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«Die Geschichte der Bienen» ist ein Bestseller

China im Jahr 2098 – die Menschheit hat es geschafft, alle blütenbestäubenden Insekten der Welt auszurotten. Was früher die Aufgabe der Bienen war, müssen nun Arbeiterinnen von Hand übernehmen. Und so klettert Tao jeden Tag in schwindelerregender Höhe von Ast zu Ast, um die Blüten der Obstbäume mit einem feinen Pinsel zu bestreichen. Mit diesem Szenario beginnt die norwegische Autorin Maja Lunde ihren Roman «Die Geschichte der Bienen».

Was eigentlich wie der Titel eines Biologiebuchs klingt, führt den Leser zu drei Protagonisten in drei Epochen: zur Blütenbestäuberin Tao im China der Zukunft; zum bettlägerigen Wissenschaftler William im Jahr 1852 in England; und zum Imker George nach Ohio, der dort im Jahr 2007 lebt. Alle ihre Leben werden vom Dasein beziehungsweise vom Nicht-Mehr-Dasein der Bienen beeinflusst – und von der Beziehung zu ihren Kindern. Mehr lesen…

Bauernzeitung online; 11. April 2017